RS plus Adenau

Jugend trainiert für Olympia-Mädchenfußball

Fußballerinnen des Wettkampfs II und III qualifizieren sich für die Regionale Vorrunde

Vorletzte Woche mussten die Mädels des Wettkampfs II ihr Turnier nachholen, da es aufgrund des Wintereinbruchs am eigentlichen Spieltag Anfang November leider verschoben werden musste. Im ersten Spiel standen die Fußballerinnen dem Team des EKG gegenüber und konnten dieses Spiel glücklich mit 1:0 gewinnen. Im sich direkt anschließenden Spiel musste man dann gegen die Mannschaft der Realschule plus Mendig antreten. Auch hier ging man mit 1:0 in Führung, doch leider musste das Team unglücklicherweise in einer der letzten Minuten noch den Ausgleichtreffer hinnehmen, so dass das Spiel mit 1:1 endete. Aufgrund der erzielten 4 Punkte konnten sich die Mädchen somit den ersten Platz sichern. Zusammen mit dem Zweitplatzierten EKG wird man dann im Frühjahr 2017 die Regionale Vorrunde bestreiten.

Auch die Spielerinnen des Wettkampf III können sich über das Erreichen der Regionalen Vorrunde freuen. Sie qualifizierten sich bereits vor den Herbstferien für die ebenfalls im Frühjahr stattfindende nächste Runde. Mit allen Spielerinnen freuen sich auch die beiden betreuenden Lehrerinnen Frau Mahlberg-von Sturm und Frau Ackermann sowie ihre Betreuerin Chayenne, die ein tolles Engagement für die beiden Mannschaften gezeigt hat.

Für den Wettkampf II spielten: Mara Bungarten, Theresa Döbber, Anna Heuser, Tabea Klapperich, Elena Klein, Saskia Klein, Dana Kürsten, Anika Prämaßing, Leonie Radermacher und Kira Thiesen (Tor)

Für den Wettkampf III spielten: Dara Kürsten, Leonie Radermacher, Tabea Klapperich, Lena Kuniewicz, Amelie Hoffmann, Elena Klein, Saskia Klein, Kira Thiesen, Kaya Martin, Anna-Lena Kürsten, Maren Stunz

Terminkalender

Die Terminkalendar steht jetzt im Info/Downloadmenü auch als PDF-Datei zur Verfügung!

Stundenpläne

Die aktuellen Stundenpläne (ab 07.11.16) stehen im Info/Downloadmenü als PDF-Datei zur Verfügung!

Fahrt nach Verdun

Hier schläft niemand außer die Toten


Das Beinhaus von Verdun war unser erster Halt. Wir sahen Knochen von Soldaten, die man nicht zuordnen konnte, weshalb man sie unter der Gedenkstätte zusammen vergrub. Anfangs konnte ich nicht glauben, dass die Knochen echt sind und immer noch kommt es mir so surreal vor, weil es unendlich viele waren. Wenn man die Zahl 300.000 hört, ist es wirklich schwer vorstellbar, dass es sich hier um Gefallene handelt. Wenn man im Unterricht sitzt und so etwas beigebracht bekommt, überrascht es einen vielleicht, jedoch wenn man es sieht und man es nicht mehr leugnen kann, bleiben die Bilder im Kopf und die ganze Geschichte wird real und bleibt noch Tage, vielleicht sogar wochenlang im Gedächtnis, so ist es bei mir jedenfalls gewesen.

Auf dem großen Friedhof mit den über 15.000 Soldatengräbern, sind die Soldaten als eine Einheit zusammen begraben worden. Dies war erschreckend!
Sie dienten ihrem Land und wurden unter einem weißen Kreuz mit  ihrem Namen begraben.
In der Gedenkstätte sieht man viele französische und auch einige wenige deutsche Namen in den Wänden eingraviert. Es werden heute noch Namen der Gefallenen eingraviert.

Unser nächster Halt war die jüdische Gedenkstätte, die für die gefallenen Juden errichtet wurde.  
Danach ging es weiter zu den Schützengräben, wo man sich vorstellen konnte, wie die Soldaten damals gekämpft haben. Es sind heute nur noch grüne Hügel mit Bäumen sichtbar. Das Interessante für mich war, dass dort immer noch Handgranaten etc. gefunden werden oder sogar Knochen der toten Soldaten.

Das Memorial von Verdun war für mich das Interessanteste, da man sich direkt in den ersten Weltkrieg hinein versetzen konnte. Es fühlte sich so an, als wäre man im Geschehen damals dabei gewesen. Es war nicht nur ein Museum, in dem man Gegenstände des Ersten Weltkrieges in Vitrinen sah. Dort waren auch Videos, Waffen, Autos, usw.  die man anfassen und fotografieren konnte. Man konnte sogar sehen, was die Soldaten zu essen bekamen, als sie es noch bekamen und nicht direkt an der Front in Schützengräben ums Überleben kämpften.
Man konnte sich fast an jeder Stelle Kopfhörer aufsetzen und die Geschichte einiger Soldaten anhören und das in drei verschiedenen Sprachen. Hier wird Geschichte lebendig!
Zum Schluss konnte man auf das Dach des Museums gehen und sich in der Cafeteria stärken. Von der Terrasse aus, konnte man das Beinhaus und den damaligen Kriegsschauplatz betrachten.

Fort Douaumont war unser letzter Halt auf dem Kriegsschauplatz. Wenn sich die Soldaten hinlegen wollten/konnten, dann nur mit Uniform und Waffe neben sich; sie mussten jede Sekunde bereit auf einen Angriff sein. Sie schliefen zu zweit auf Holzbrettern auf Hochbetten. Die Soldaten durften sich nicht einmal die Schuhe ausziehen, sonst konnte es passieren, dass sie sich die Haut mit abzogen. Krankheiten waren keine Seltenheit. Im Sekundentakt hörten sie, wie Bomben  fielen. Nie hatten sie Ruhe, immer waren sie unter Beschuss. Ich wundere mich, dass sie durch die Lautstärke  nicht taub wurden. Viele hatten psychische Leiden, die bis zum Selbstmord führten. Hinter einigen Mauern verbergen sich noch Knochen deutscher sowie französischer Soldaten. Sie waren noch nicht erwachsen, junge Männer, die so früh ihr Leben lassen mussten. Wegen der hohen Feuchtigkeit und dem Stress konnte kein Soldat über zwei Wochen in dem Fort leben, da er sonst sterbenskrank oder verrückt wurde.

Es war schade, dass wir nicht mehr Zeit in Verdun hatten, da wir nur einen Tag dort waren. Es ist auf jeden Fall sehr sehenswert! Man lernt nicht nur dazu, sondern bekommt auch ein Gefühl dafür, wie es früher gewesen sein muss. Es ist sehr  interessant für die Schüler vor Ort, die Bilder und die Geschichten einiger Soldaten zu sehen. Ich bewundere die Soldaten. Die Lebensumstände waren unmenschlich und sie kämpften ohne Unterlass.
Jeder, der etwas über die gemeinsame deutsch-französische Geschichte lernen möchte, sollte dorthin fahren und sich auf alles einlassen!

Leona Salamonova Klasse 10.3

Bilder bitte  hier klicken

„Nerd Forever- Im Würgegriff der Schule“: Autor Manfred Theisen zu Gast an unserer Schule

In einen besonderen Genuss kamen unsere Fünftklässler vor den Herbstferien am Donnerstag, dem 06.10.2016: Der bekannte Autor Manfred Theisen begeisterte sie mit einer Lesung aus seinem urkomischen Comicroman „Nerd Forever-Im Würgegriff der Schule“. Er bot den Schülerinnen und Schülern 90 kurzweilige Minuten, in deren Verlauf sich aus den vorgetragenen Textstellen jede Menge Gesprächsstoff zwischen dem Autor und unseren wissbegierigen Schülern ergaben, sodass die Zeit am Ende zu knapp war, um alle vorgesehenen Textpassagen vorzulesen. Im Mittelpunkt der Präsentation standen zunächst die Hauptfigur des Romans namens Nerd und der 14- jährige Illustrator der Comiczeichnungen Fabrice.

Zudem wurden Themen, die direkt aus dem Leben der Fünftklässler gegriffen sind, nahezu tiefenpsychologisch auf amüsante Art und Weise mit den vorgelesenen Textabschnitten verknüpft und vertieft, wie zum Beispiel die stereotypen Rollen in einer Gruppe, die Gefahren der Handynutzung und nicht zuletzt das brisante Thema „Mobbing“. Das Karussell der Themen drehte sich so schnell, dass sich hinterher manch einer im Saal fragte, wie man nun eigentlich auf die jeweilige Thematik gekommen war.

Am Ende nahm sich Herr Theisen Zeit, um die zuvor vorbereiteten Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um den Autor und sein Werk zu beantworten. Dabei gewannen sie differenzierte Einblicke darin, wie ein Roman entsteht, wie der Alltag eines Autors aussieht und was einen guten Autor ausmacht.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Theisen für die amüsante Präsentation sowie beim Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung und bei Frau Romes für die hervorragende Organisation der Lesung.


Zum Inhalt des Comicromans:

Nerd trifft auf Schule- da hilft nur Humor. Der hochbegabte Brillenträger kennt das Leben allein aus dem World Wide Web, hockt ständig vor dem PC und hat nur Internetfreunde. Das ändert sich schlagartig, als Nerd mit seinen elf Jahren das erste Mal die Schule besucht. Es ist ein Kulturschock! Widrigkeiten bedrohen ihn von allen Seiten: Zwischen Mobber Rick mit seinem Leberwurstatem und dem fiesen Dr. Bauklo kämpft Nerd ums nackte Überleben. Einziger Lichtblick: Nerdine, das süße Mädchen mit der Playmobil-Frisur ...

                                                                                                                     (Text und Bilder: M. Körfer)

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